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Dieses Thema hat 35 Antworten
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 Heiße Eisen in Weiden
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Cipangu Offline



Beiträge: 85

04.04.2007 09:46
Kampftrinken und Komasaufen bei Jugendlichen antworten

Seit einiger Zeit wird in der Presse immer mehr über diese neuen "Sportarten" berichtet.
Auch hört man immer öfter, dass sich selbst in Weiden solche Vorfälle häufen.
Wer genaueres weiß, kann hier gerne ein paar Infos abliefern, da sich die örtliche Presse diesbezüglich ziemlich still verhält (die dürfen vermutlich nur noch über den Höher oder die CSU berichten).

Poldi Offline



Beiträge: 27

04.04.2007 11:18
#2 RE: Kampftrinken und Komasaufen bei Jugendlichen antworten

Ich will hier niemanden verurteilen, aber meines wissens soll es in der Discothek beim Kaufland ziemlich junges Publikum geben (angeblich sehr viele Minderjährige).

Jeden Freitag gibt es dann für 10 Euro Eintritt 10 Getränke frei. Vor diesen 10 Euro für 10 Getränke war es so, dass man die in der Presse so viel zitierte "Flatrate-Party" durchgeführt hat.

Vielleicht hatten die ja Schwierigkeiten mit den örtlichen Ordnungshütern, dass jetzt "nur" noch 10 Getränke als Gegenleistung für den Eintritt herausgegeben werden (auf jeden Fall bessser als 50...).

Ob die Jugendproblematik dort zutrifft, kann ich nicht sagen. Jedoch kann sich jeder anhand den Fotos ein Bild davon machen ("Ten for Ten Party" bzw. im Jahr 2006 "All Inclusive"):

http://www.supersonic-weiden.de/fotoframe.htm

Schneider Offline



Beiträge: 92

04.04.2007 11:27
#3 RE: Kampftrinken und Komasaufen bei Jugendlichen antworten

Ich grüße Dich Cipangu,

ich glaube, dass die Fälle hier in Weiden noch nicht dramatisch genung sind, als das der "Neue Tag" darüber berichtet. Man kann sich aber selbst ein Bild davon machen, wenn man nach dem Wochenende im Bereich verschiedener Discotheken lang geht. Die Flecken des Erbrochenen was man auf dem Boden findet, spricht Bände wie es zu geht. Zur Zeit bleibt einem nichts übrig, als die Zeitung aufmerksam zu lesen und anhand der kleinen unscheinbaren Meldungen sich ein Gesamtbild zu erstellen. Auch in meiner Jugend, ich bin jetzt mittlerweile über 40 Jahre alt, hat man mal einen über den Durst getrunken. Aber so etwas wie jetzt hat es in dem Ausmaß nicht gegeben.


Grüße von Schneider

DanaVara Offline



Beiträge: 10

04.04.2007 11:36
#4 RE: Kampftrinken und Komasaufen bei Jugendlichen antworten

Wenn man diese Flatrateparties abschaffen würde, dann würden diejenigen drunter "leiden", die dort hingehen, aber ihr Maß kennen. Sprich anschließend nicht vollkommen besoffen durch die Gegend laufen. Ich sehs irgendwo nicht ein, dass ich auf etwas verzichten soll, nur weil andere sich nicht im Griff haben. Klar, das ist eine sehr kurzsichtige Ansichtsweise... aber naja.
Aber mal ehrlich, ich zahl da bestimmt keine 10€ Eintritt mehr, die 6 von früher warn ok... aber keine 10€, viel zu teuer - va. da man jetzt ja eigentlich nur noch 10 Getränke bekommt.
Komplett abschaffen, hm... die Jugendlichen Gäste könnten eh nichts dagegen machen, außer die Discos zu meiden, aber ich glaube nicht, dass das funktionieren würde.

Borat Offline




Beiträge: 146

04.04.2007 11:37
#5 RE: Kampftrinken und Komasaufen bei Jugendlichen antworten




Das Kampftrinken im Supersonic gibt es seit ca. Februar 2006. Die Polizei ist dort ständiger Gast, für die Freitag Abende wurde für dieses Lokal sogar die Personalplanung der Polizei geändert, bzw. das Personal erhöht.

Nur der Polizei sind hier die Hände“ gebunden“, die Vorkommnisse und die laufenden Schlägereien wurden von der Polizei den zuständigen Stellen der Stadt gemeldet.

Dort liegen sie teilweise seit 12 Monaten unbearbeitet im Rechtsamt (Arbeitsüberlastung). Vom Jugendamt werden Besuche in der Diskothek abgelehnt, die Begründung ist weil die Veranstaltungen außerhalb der Dienstzeit der Beamten ist und dies nicht bezahlt wird.

Für den NT ist das kein Thema (die buchen ja Inserate), den Stadträten ist das egal, nur bei der letzten Bürgerversammlung wurde kurz über die Auswirkungen auf die Anlieger gesprochen.

Die Anfrage einer Partei bei der Verwaltung, wie lange diese Sachen beim Rechtsamt liegen, würde sofort die Situation bereinigen.

Der übrige Teil der Verwaltung kann nur zusehen, weil ja alles bei der Rechtsabteilung liegt.
Also geht das Kampfsaufen weiter, weil das Wettschlafen in der Verwaltung auch weiter geht.




DanaVara Offline



Beiträge: 10

04.04.2007 11:39
#6 RE: Kampftrinken und Komasaufen bei Jugendlichen antworten

@ Poldi:

Finde die Fotos jetzt aber nicht schlimm... sind doch ganz normal, oder?

Schneider Offline



Beiträge: 92

04.04.2007 11:53
#7 RE: Kampftrinken und Komasaufen bei Jugendlichen antworten

In Antwort auf:
Das Kampftrinken im Supersonic gibt es seit ca. Februar 2006.


Man sieht daran, dass die wirtschaftlichen Aspekte der Veranstalter dieser Pauschalbesäufnisse wichtiger sind, als das Verhindern solcher Auswüchse. Würden sich alle Betreiber der Discotheken einig sein, könnte so etwas verhindert werden. So wird wie es aussieht sich erst was andern, wenn ein Zwang dazu da ist. Wenn ich den Bericht von Borat lese, ahne ich aber nichts gutes, dass sich in der nächsten Zeit was ändern könnte. Hoffen wir, das Weiden nicht Deutschlandweit dadurch bekannt wird, dass es auch hier zu einem Todesfall durch diese Besäufnisse kommt.


Grüße von Schneider

Poldi Offline



Beiträge: 27

04.04.2007 12:14
#8 RE: Kampftrinken und Komasaufen bei Jugendlichen antworten

Hallo DanaVara,

die Fotos an sich finde ich auch nicht so schlimm. Die wären ja auch dumm, schlimme Fotos reinzustellen.
An den Fotos kann man sich lediglich ein Bild machen, in welchem Altersbereich die Gäste liegen.

Wie es dort dann wirklich aussieht kann man nur erfahren, wenn man mal in der Bekanntschaft und Verwandtschaft herumfrägt (vorausgesetzt man hat Verwandte in der Alterklasse 14-18 die dorthingehen) und sich Antworten holt.

Cipangu Offline



Beiträge: 85

04.04.2007 15:47
#9 RE: Kampftrinken und Komasaufen bei Jugendlichen antworten

Hallo Borat,

die Sache, daß die Polizei das Personal an diesen Veranstaltungstagen erhöht habe ich auch schon gehört.

Auch die Info daß einiges auf oder in den Aktenstapeln der Rechtsabteilung liegen soll.

Genauere Infos wären sehr interessant.

Borat Offline




Beiträge: 146

04.04.2007 23:08
#10 RE: Kampftrinken und Komasaufen bei Jugendlichen antworten



Du kannst wirklich jeden Polizisten fragen und du wirst immer die gleiche Antwort erhalten.
Die Polizeitruppe „reißt sich wirklich den Hintern“ in vielen Bereichen auf, aber sobald die Unterlagen an die Stadt Weiden weiterleiten, hören sie nie mehr etwas. Also haben die schon langsam keine Lust mehr. Frag mal selbst Polizisten.

Du kannst auch jeden Mitarbeiter der Stadt fragen, sobald sie Unterlagen oder Fragen an die Rechtsabteilung schicken, hören sie ebenfalls Monate lang nichts mehr.

Du kannst auch Mitarbeiter der Rechtsabteilung oder des Jugendamtes (gehört auch zu Hubmann) fragen. Die werden dir erklären im Vergleich zu den Gerichten und Staatsanwälten sind sie mit 10 bis 12 Monaten Bearbeitungszeit unheimlich schnell.

Bitte mal selbst fragen, die Stadträte machen es nicht, du wirst sehen ich sage die Wahrheit.

Erni Offline



Beiträge: 777

04.04.2007 23:37
#11 RE: Kampftrinken und Komasaufen bei Jugendlichen antworten


@Borat

Ja du hast Recht. Seit Jahren wird immer der gleiche Trick verwendet und der hat sich schon sehr weit herumgesprochen :

Du bekommst ein Schreiben der Stadt, beauftragst sofort einen Rechtsanwalt der die Stadt darüber informiert er würde deine Interessen vertreten. (Kostet fast nix).

Dadurch wird die entsprechende Abteilung der Stadt gezwungen die Rechtsabteilung (Hubmann) einzuschalten.

So jetzt kannst du ruhig einige Monate abwarten, bis die Stadt sich wieder meldet.

Dieser „Hubmann-Trick“ wird von vielen Geschäftsleuten in Weiden praktiziert und er funktioniert, dank Hubmann.


birdi Offline



Beiträge: 423

05.04.2007 08:42
#12 RE: Kampftrinken und Komasaufen bei Jugendlichen antworten

Hallo,

dass es auch anders geht - siehe Nürnberg. Mit Untätigkeit wid sich nichts ändern, im Gegenteil. Flatrate oder 10 Getränke frei ist doch Wahnsinn. Glaubt denn einer, dass die Jugendlichen dann 10 Mineralwasser trinken Nein, da gehört sich ein Riegel vorgeschoben. Solche Angebote sind jugendgefährdend. Nachdem die Bundesregierung da ja leider nichts macht - man (Seehofer) hält die derzeitige Gesetzeslage für eine ausreichende Handlungsgrundlage - sind die kommunalen Verwaltungen am Zuge. Und die Möglichkeiten sind ja da, bis hin zum Konzessionsentzug.

Erni Offline



Beiträge: 777

05.04.2007 09:26
#13 RE: Kampftrinken und Komasaufen bei Jugendlichen antworten

Auch hallo.


In den Berichten über Nürnberg steht aber auch, die Stadt Nürnberg hat hier die Leitung der Aktion gegen Kampftrinken übernommen.

Du glaubst wirklich in Weiden würde das auch möglich sein ?
Der Alois Schröpf und der Hubmann bei einer Überprüfung vor Ort ?

Eigentlich wäre das für die Beiden eine schöne Werbekampagne zur Imageverbesserung .

Borat Offline




Beiträge: 146

05.04.2007 11:30
#14 RE: Kampftrinken und Komasaufen bei Jugendlichen antworten



Bei der Gelegenheit könnt man auch das kostenlose „Kampftrinken“ für Stadträte nach Sitzungen und bei Einweihungsfeiern z. B. Kläranlage abschaffen.

Herr Härning hat sicher heute noch Kopfweh bei der Erinnerung an seinen Auftritt bei der Kläranlagen Feier. Der Taxi Fahrer der in nach Hause brachte auch.

Erni Offline



Beiträge: 777

09.04.2007 22:12
#15 RE: Kampftrinken und Komasaufen bei Jugendlichen antworten




Da scheint wohl bei der CSA Vereinigung des CSU Stadtrates Pausch Wolfgang, jede Menge seit einigen Wochen los zu sein. Echte Stimmung im Gästebuch


http://www.csa-weiden.de/index.php?conte...2c44ac7f75423g1

Ich vermute Kampftrinken

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