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Dieses Thema hat 248 Antworten
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 Die Stadt Weiden aus der Fremde betrachtet
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Wolverine Offline



Beiträge: 495

14.11.2006 19:54
#16 RE: Die Stadt Weiden aus der Fremde betrachtet antworten

Das beste für Weiden um aus den Schlagzeilen zu kommen ist der freiwillige Rücktritt des gesamten Stadtrates und Neuwahlen.Aber vorher noch die Bezüge offenlegen

Für das gleiche Geld bekommen wir auch Bessere !

Waldameise Offline



Beiträge: 32

15.11.2006 15:36
#17 RE: Die Stadt Weiden aus der Fremde betrachtet antworten

wir weidener wurden ja schon öfter belächelt. wegen dem klankermeier, wegen unserer etwas stämmigen faschingsgarde, wegen unseres OB´s etc. wenn das was wir aus weiden direkt und diesem forum wissen einer größeren zeitung bekannt wird, dann sind wir endlich noch mehr berühmt als die bürger von Schilda. das sind die mit den schildbürgerstreichen!

Jantar ( Gast )
Beiträge:

16.11.2006 20:36
#18 RE: Die Stadt Weiden aus der Fremde betrachtet antworten

Liebes nasowas!

Ist doch klar, daß die Einwohner, - das sind noch mehr Menschen, als die von Dir angesprochenen "Bürger" -, der Stadt Weiden im Frust ersticken.
Bei den nächsten Wahlen wird wohl die Mehrheit der enttäuschten Menschen bestimmt nicht in ihrer Alternativ-Not nun grün, braun oder gelb wählen.
Die Leutchen werden in die "innere Emigration" gehen, sie werden schlicht und einfach gar nicht zur Wahl schreiten.
In Deutschland gibts keine Wahlpflicht und es gibt kein Mindest-Wahlbeteiligungs-Quorum.
Selbst im zu Recht kritisierten Russland, in Weißrussland oder der Ukraine muß eine Wahl wiederholt werden, wenn die Wahlbeteiligung unter 50% liegt.
Bei uns ist niedrige Wahlbeteiligung zwar ein ritueller Jammer-Akt für die scheinheilige Politcamorra, mehr aber auch nicht!
Auch bei 20 % Wahlbeteiligung ist die Partei Wahlsieger, welche die Mehrheit erreicht hat.

Betrachtet man dazu die "Leistungen" dieser parteiübergreifenden kommunalen Statistentruppe, ist es eigentlich egal, wer weiterhin dominierend für Unsinn, Charakterlosigkeit, Vetternwirtschaft und Abzocke federführend ist und wer als Adlatus das abnickt, in der Hoffnung einige Brotkrümmel werden vielleicht dafür abfallen!

Besonders sinnig und erfolgreich ist natürlich, - da gebe ich Dir Recht -, die Durchsetzung des "grünen Kaffes", ein Meilenstein für Durchsetzung und Überzeugungskraft!

Jantar



ojemine Offline



Beiträge: 4

17.11.2006 12:17
#19 RE: Die Stadt Weiden aus der Fremde betrachtet antworten

Als Landkreisbewohnerin kann ich mir nicht vorstellen, dass sich in Weiden etwas ändern wird. Es ist ja nicht so, dass Herr Rippl wirklich "neues" in seinem Flugblatt berichtet. Dass in Weiden sehr unbürokratisch gehandelt wird, ist doch im ganzen Land bekannt, und die Weidner fanden das 30 Jahre ganz toll und haben immer gleich gewählt.

Sie waren immer stolz auf ihre Seilschaften, die ihnen doch so viel Gutes gebracht haben. Dass die diversen Pöstchen in Aufsichts- und Verwaltungsräten nicht selten mehr nach parteipolitischen Gesichtspunkten als nach "Eignung der Bewerber" verteilt werden, ist kein spezifisches Weidner Problem. Dass die Weidner das alles noch etwas extremer als andere handhaben, hätten vor 10 Jahren alle noch ganz toll gefunden, nach dem Motto "Hund san ma scho".

In Bezug auf die Weihnachtstombola muss ich Frau Schröpf dann doch noch ein wenig in Schutz nehmen . Wenn da wirklich hunderttausende von Euros für Kindergärten übriggeblieben sind, ist das die kleine Aufwandsentschädigung für sie doch wert. Wäre doch ganz unbürokratisch gewesen, wenn sich keiner darüber aufgeregt hätte. Eine Tombola mit solchen Erträgen zu erwirtschaften, ist bestimmt sehr viel Arbeit. Und die Stadträte bekommen doch auch Aufwandsentschädigungen für ihre Ehrenämter, und das, obwohl sie sich größtenteils gar nicht anstrengen, wie ich hier erfahren durfte. Man muss sich mal vorstellen, was das gekostet hätte, wenn städtische Angestellte das alles ordentlich abgerechnet hätten, dieser Zeitaufwand... tsts

Und wieso hat eigentlich der Herr Schieder von der SPD (heißt er so?) so wenig Stimmen bei der letzten Wahl bekommen, obwohl er doch seit Jahren versuchte, Misstände aufzudecken. So undeutlich war das im Neuen Tag übrigens auch nicht geschrieben, wenn sogar ich als mäßig politisch interessierte Nicht-Weidnerin es mitbekommen habe. Da wird das kleine schmutzige Problem, das Weiden jetzt hat, auch nicht viel ändern.

Erni Offline



Beiträge: 777

17.11.2006 13:12
#20 RE: Die Stadt Weiden aus der Fremde betrachtet antworten

Du hast wirklich Recht (auch mit der Tombola und Frau Schröpf )

Mit Offenheit lebt man halt wesentlich besser. Den Stadträten geht es genauso, mit vertuschen, verschleiern und tricksen machen die das Ehrenamt des Stadtrates total kaputt.
Wir sind aber selbst schuld, der Stadtrat wurde die letzten 30 Jahre nie kontrolliert und ist deshalb zum Selbstbedienungsladen für einige WENIGE geworden und wir haben feige und voll Angst NIE etwas gesagt. Ich liebe das Forum

hape Offline



Beiträge: 238

21.11.2006 14:22
#21 RE: Die Stadt Weiden aus der Fremde betrachtet antworten

Hallo,
ich bin 1970 aus Weiden weggezogen und lebe jetzt in einer großen Kreisstadt im badischen Land (28000 Einwohner).
Ich erzähle, was wir mit unserem Abfall machen, vielleicht werdet ihr in Weiden neidisch.
Wir haben zwei Tonnen vor unserem Haus stehen. Eine graue Restmülltonne (bei uns 80 ltr), die geleert wird, wenn sie voll ist und ich sie an den Straßenrandstelle(Abholangebot 14 täglich).
Dann haben wir noch eine Wertstofftonne (240 ltr). Leerung 14 täglich am Straßenrand.
In diese Tonne darf und muß rein: Alle Einkaufsverpackungen (ausser Glas), Papier, Kartonagen, Metalle, auch Alu, Folien (Verpackung) , Plastik (ohne PVC), kochtöpfe, Farbeimer und Farbdosen( pinselrein) und Styropor.
Glascontainer und Kleidercontainer stehen in einer Parkbucht und sind zunFuß leicht zu erreichen.
Gartenreisig kann ich zweimal im Jahr holen lassen oder auf einen Deponieplatz mit einem Entsorgungsscheck bringen.
Wertstoffsperrmüll, Elektrogroßgeräte und Restsperrmüll wid vier mal im Jahr,zu einem bekannten Termin nach Anmeldung mit einem Entsorgungsscheck am Straßenrand abgeholt.
Eine Biotonne haben wir zum Glück nicht (Kompost oder Restmüll).

Das alles hat unserer Familie letztes Jahr € 111,40 gekostet. (Grundgebühr € 79,20 plus € 32,20 für 7 Entleerungen der Restmülltonne).
Was hätte uns dieser Service in Weiden gekostet? Kann mir das jemand sagen?

hape Offline



Beiträge: 238

21.11.2006 14:29
#22 RE: Die Stadt Weiden aus der Fremde betrachtet antworten

Etwas wichtiges habe ich noch vergessen zu schreiben.
Die Abfallentsorgung wird natürlich von einer Privatfirma erledigt.

psilos Offline



Beiträge: 23

21.11.2006 14:38
#23 RE: Die Stadt Weiden aus der Fremde betrachtet antworten

Nur der kleine Unterschied in Weiden ist, dass hier der Stadtradt, Oberbürgermeister und dessen Frau die Leute anscheinend gnadenlos abzockt!

claudius Offline



Beiträge: 10

22.11.2006 14:10
#24 RE: Die Stadt Weiden aus der Fremde betrachtet antworten

Hallo hape,

für die Tonne hättest Du in Weiden das Doppelte hingelegt. Das ist aber auch in Ordnung, weil bei uns kein Privatunternehmen daran verdient sondern die Stadt und das kriegen wir Bürger ja dann auf andere Weise wieder zurück! Vielleicht über neue Ampelanlagen oder Müllautos. Und ausserdem wird bei uns auch noch auf Bürgerbewegung wert gelegt. Bei uns wird alles schön getrennt in einen gelben Sack und einen grünen, die natürlich nicht abgeholt werden sondern den jeder selbst z. B. zum Wertstoffhof oder den Containern h. G. bringen darf, genauso wie Papier und Kartonagen. Das ist aber für Familien mit Kinder auch ganz unterhaltsam, den die Kleinen können da ein bisschen mit der Kartonagenpresse spielen. Ich finde, man sollte sich nicht so an den Kosten aufhängen, wenn man doch soviel mehr dafür bekommt hier in Weiden!

nasowas Offline



Beiträge: 41

22.11.2006 14:46
#25 RE: Die Stadt Weiden aus der Fremde betrachtet antworten

@claudius, anzumerken wäre da noch, das die älteren Bürger der stadt weiden von der müllentsorgung komplett ausgenommen werden. viele dieser leute haben kein fortbewegungsmittel und sind auf andere angewiesen, die deren müll zu den wertstoffstellen mitnehmen müssen. aber das interessiert dem bürgermeister und seinen stadträten (den schwarzen)ja überhaupt nicht. ist denen schnurz egal.
von bürgerverständniss kann hier keine rede mehr sein. bin ja mal gespannt, was die bei den nächsten wahlreden so von sich geben werden. aus dem schlamassel, in den die sich da reingeritten haben, kommen sie so schnell nicht mehr raus. die haben sich da ein gewaltiges EIGENTOR geschossen.

Igel Offline




Beiträge: 494

22.11.2006 23:48
#26 RE: Die Stadt Weiden aus der Fremde betrachtet antworten

MODERATOR BITTE SONDERINFOS LESEN

Waldameise Offline



Beiträge: 32

23.11.2006 11:03
#27 RE: Die Stadt Weiden aus der Fremde betrachtet antworten

vorschlag:
an den tagen, an denen die müllcontainer verrammelt sind, könnte man für ein, zwei stunden einen stadtrat in die umzäunung stellen. das hätte den vorteil, daß die stadträte in gesicherter umgebung ihre sprechstunden abhalten könnten, ohne dabei ihre bürgernähe zu verlieren

Irlwin Offline



Beiträge: 551

24.11.2006 00:35
#28 RE: Die Stadt Weiden aus der Fremde betrachtet antworten

Ich geb Dir recht, Menschen ohne Führerschein, solche, welche zu alt sind um mit dem Fahrrad den "Wertstoff, hahaha" zu entsorgen, sind echt beschissen dran.

Frodo Offline




Beiträge: 96

26.11.2006 16:30
#29 RE: Die Stadt Weiden aus der Fremde betrachtet antworten

Ich wohne im Landkreis und arbeite in Weiden. Die Arroganz der Weidner CSU Leute war und ist ja unerträglich.

Für den Schröpf waren wir in NEW die letzten Affen, der Leupold ist echt ein Kotzbrocken, bei uns würden wir solche Leute niemals in solche Positionen bringen.

Ehrlich ich freue mich über den Mist der bei euch jetzt hochkommt. Ihr habt solche Leute gewählt bitte lebt damit, lasst uns in Ruhe und werdet meinetwegen ein Stadtteil von Schwandorf.

Nur blöde Kälber wählen ihre Metzger selber.

Wurschti Offline



Beiträge: 3

30.11.2006 14:17
#30 RE: Die Stadt Weiden aus der Fremde betrachtet antworten

Jedes Volk (stadtbevölkerung) verdient die Politiker, die es wählt!

Wenn ich an die letzte Kommunalwahl 2002 in WEN denke, da sind die Sozis voll auf die Schnauze gefallen, obwohl sie die Seilschaften der Rathausgang publik machten. Aber der Bürger, das Stimmvieh, hängt immer noch den ach sooo schööönen Zeiten nach mit dem Spruch "...mei, der Schröpf hat scho' was i d'Wei'n bracht!" und bedanken sich noch mit einem noch besseren Ergebnis als noch 1986.
Ob da eine Wahlpflicht was ändern würde??? ... denn gegen Dummheit kämpfen selbst die Götter vergebens!
Mich wundert's ja schon ein bißchen, was so ein Rippl-Flugblatt alles auslöst - ich mein jetzt nicht die Parteienlandschaft(en). Plötzlich gibt es Schlauschmatzer (s. dieses Forum) die alles besser wissen. Die könnten sich jederzeit in eine Stadtratssitzung setzen und "Ihre" Stadträte direkt befragen bzw. die Leviten lesen (die haben sogar Sprechzeiten).
Wurde eigentlich schon von jemandem gemutmaßt, warum der Hr. Rippl 2500 EURONEN für solch eine Aktion ausgibt? Welche Ziele verfolgt er damit? Menschenfreundlichkeit? Mitleid? Den aufgeklärten Bürger/Wähler?

Ciao und carpe diem!

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