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Dieses Thema hat 147 Antworten
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 Heiße Eisen in Weiden
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Geschröpft Offline



Beiträge: 206

07.01.2007 12:25
#121 RE: Missverständnisse antworten

.
Wenn ich die "antenne" lese, kommen mir fast die Tränen.

Wenn ich Hellseher wäre, würde ich sagen, der/die muß mit einem Weidener Stadtrat verheiratet sein- wer würde sonst schon von Herzblut reden können!!

Für eine neue Liste braucht man sehr viel Geld-- dies haben hier zu Lande leider nur die Platzhirsche, ja leider-

schlage aber mal vor eine Tombola zu veranstalten-- ich würde mit dem daraus entstandenen Gewinn die Bessermacher unterstützen, nur ehrlich müßten sie sein.

.

Jantar ( Gast )
Beiträge:

07.01.2007 12:35
#122 RE fairpla: Schröpf "entsorgen" und die SPD wählen, ist vom Regen in die Traufe! antworten

Hallo fairplay,
ich möchte nochmals auf Ihren Beitrag von gestern, 23:35 Uhr, eingehen

In Antwort auf:

Ich wollte damit die künftige Gespaltenheit der CSU-Fraktion verbildlichen und klarstellen, daß - rein mathematisch - "sichere" Mehrheitsverhältnisse nur mit den "Roten" zu machen sind!

Es ist m.E. ein Grundübel jeder Stadtratspolitik, immer in "Fraktionskategorieen" zu denken und sich und seiner Stadtratsarbeit, auf Grund vorher prognostizierter Abzählungsergebnisse, ein eigenes "Bein zu stellen", sich damit auf Passivität und Fraktionsproporz zu beschränken.

Ich habe hier schon wiederholt klar gemacht, daß es nach der GO in Kommunalparlamenten keine Fraktionen gibt.
Fraktionszwang in der eigenen Partei darf und sollte es weder im Bundestag, noch im Landtag geben, weil jede/r nach seinem Gewissen für seine Entscheidungen Verantwortung trägt. Deshalb darf es erst recht nicht innerhalb einer Parteigruppe im Stadtrat Fraktionszwänge geben.
Das gesamte Stadtratsgremium ist nach dem Gesetz als Kollegial-Rat gewählt.
Das bedeutet, jede/r einzelne Stadtrat muß nicht nur
- für sich entscheiden,
- nach seinem eigenen Gewissen abstimmen,
sie/er hat auch,
- unabhängig von allen anderen (z.B. Parteimehrheitsmeinung),
- eigene Anträge und Anfragen zu stellen.
Hätten die einzelnen SPD-Mitglieder des Stadtrates diese ihnen, vom Gesetz her eingeräumte und auferlegte Unabhängigkeit bisher beherzigt und entsprechend fleißig gearbeitet und unabhängig abgestimmt, wüßten die Weidener Bürger auch,
- mit wem sie es während der gesamten Legislaturperiode in der SPD zu tun hatten,
- wer für welche Ideen und für welche Entscheidungen in der SPD steht,
und die Presse könnte gar nicht umhin, bei Abstimmungsergebnissen, quer durch die Parteigruppen hinweg (denn das wäre dann auch eine gesetzlich gewollte und erfrischende Folge der Stadtratsarbeit), die einzelnen Für- und Gegenstimmer zu benennen.

Schließlich wählen die Bürger in Kommunalwahlen nach dem Bayr. Wahlgesetz.
Da ist, im Gegensatz zur Bundes- und Landtagswahl, - wo nur eine gesamte Parteilisten zu wählen möglich ist -, das Panaschieren, also die Persönlichkeitswahl, quer über Parteigrenzen hinweg, vorgesehen.
Daher haben die gewählten Mandatsträger dem Bürger gegenüber eine stärkere Bindung, als gegenüber der eigenen Partei und eine größere Verantwortung für Abstimmung und Anträge.
Davon hat man bei der Weidener SPD bisher nix gemerkt.

In Antwort auf:

Außerdem wollte ich zum Ausdruck bringen, daß man - hätte man sich parteiübergreifend geeinigt - Herrn Schröpf eine absolut klare und unmißverständliche Ansage hätte machen können!
Es hätte ja wohl gereicht ihm zu sagen, daß er nirgendwo mehr tragbar und erwünscht ist! Das wäre m.E. auch im Sinne der Bevölkerung gewesen - wenn das mit dem "Rücktritt" schon nicht klappt!


An Mißfallensäußerungen zur Verurteilung des OB hat es bei der SPD bestimmt nicht gefehlt, auch nicht in seiner eigenen Partei, da sehe ich kein Defizit!
Was ich kritisiere, ist die Verbindung berechtigter Mißfallensäußerungen über die Vergehen des Weidener Bürgermeisters mit den unhaltbaren und rechtswidrigen Rücktrittsforderungen an seine Adresse.
Die SPD hätte sich die GO vornehmen sollen, um endlich die dort vorgesehenen und vorgeschriebenen Aufgabenverteilungen zwischen Stadtrat und Bürgermeister zu studieren.
Die SPD hätte dann bemerkt, daß der Bürgermeister zwar Chef der gesamten Verwaltung ist, aber gegenüber dem Stadtrat nur Organisator von Terminen und Sitzungen und darüber hinaus Vollzugsverantwortlicher für die Entscheidungen des Gesamtgremiums.

Mit Anträgen und Eingaben hätte die ganz normale Stadtratsarbeit forciert werden müssen und das Thema "Rücktritt" hätte erst gar nicht in den Stadtrat hineingetragen werden dürfen, da es nicht als Stadtratsaufgabe vorgesehen ist.

Besonders lächerlich erscheint mir, daß die CSU mit der provokativen Ankündigung des OB, im Interesse der CSU die Fraktionssitzungen nicht mehr besuchen zu wollen, überhaupt nicht umgehen kann.
Mit Berufung auf die GO, in welcher eine OB-Anwesenheit in Besprechungssitzungen ("Fraktions..") erst gar nicht vorgesehen ist, hätte dieses "Angebot" zurückgewiesen werden müssen. Man hätte den OB an seine Pflichten und an seine formalen, funktionalen und organisatorischen Aufgaben erinnern sollen, statt ihm nahezulegen, durch fingierte Krankheitsbehauptungen seine Entlassung zu beantragen.

In Antwort auf:

Wenn der Stadtrat - egal welche Farbe - jetzt nicht endlich Gemeinwohl über Parteiwohl stellt, wird man hoffentlich ALLE abstrafen! Die erste Kostprobe gibt's bei der HOFFENTLICH VORGEZOGENEN OB-Wahl!


Richtig!!!!
"Alle", die auch weiterhin in Verwirrung, Untätigkeit, Inkompetenz und Hilflosigkeit erstarrt sind, wie das Karnickel vor der Schlange!

In Antwort auf:

...und Jantar: Beim Slogan "Schröpf enstorgen" sind die Anführungszeichen etwas anders gesetzt! Macht schon einen kleinen Unterschied - Schröpf "entsorgen" - weil zurücktreten kann man ihn halt nicht! Wenn Sie die Postings zurückverfolgen, werden Sie sehen, daß der Begriff im Zusammenhang mit "Kommunalpolitischem Problemmüll" enstanden ist und es sich absolut auch nur um eine "Politische Entsorgung" handeln soll! Und allzu sensibel brauchen wir nun doch nicht zu sein, bei all dem was uns zugemutet wird - oder?


Doch, wir sollten sogar sehr sensibel sein (ich bemühe mich darum, wenn´s mir auch vielleicht nicht immer gelingt)!
Nur dann können wir auch von anderen für uns selbst Respekt und Beachtung unserer eigenen Würde einfordern.

Im Übrigen ist meine Wortwahl "Kadavergehoresam" zwar eine drastische und sehr bildliche Bezeichnung für blindes Gefolgschaftswesen.
Im Unterschied zum "Schröpf entsorgen", ist es eine beschreibende Äußerung für Zustände und Sachverhalte und sie "atmet" keine Fodrderung zu menschenverachtender Handlung (wie ernsthaft oder ironisch das auch gemeint sein mag)

Schönen Sonntag
Jantar

wähler Offline



Beiträge: 50

07.01.2007 12:58
#123 Schlimmer als ein Diktator! antworten

Diktator bei wikepedia nachgeschlagen:

Der Begriff Diktator (von lat. der Sprechende, Befehlende) bezeichnet ursprünglich ein politisches Amt des Alten Roms. In besonderen Krisenzeiten ernannten die höchsten politischen Beamten der Republik, die Konsuln, mit der Zustimmung des Senats einen Dictator. Dieser hatte unumschränkte Befehlsgewalt in Staat und Heer (summum imperium). Ihm waren alle anderen Magistrate untergeordnet. Seine Herrschaft war aber auf 6 Monate begrenzt. Nach Niederlegung seines Amtes konnte er keiner Vergehen angeklagt werden (im Gegensatz zu allen anderen republikanischen Beamten). Nach seiner eigenen Ernennung musste der Diktator sofort den Befehlshaber der Reiterei, den magister equitum, bestimmen.

Bekannte römische Diktatoren waren Cincinnatus, Fabius Maximus, Sulla und Caesar, der sich (verfassungswidrig) zum Diktator auf Lebenszeit ernennen ließ. Nach seiner Ermordung wurde das Amt abgeschafft.

Auf Grund des häufigen Missbrauchs legal verliehener oder gewaltsam angeeigneter diktatorischer Vollmachten im Laufe der Geschichte Europas, wie dies zum Beispiel durch Gaius Julius Caesar oder die Tyrannen Athens sowie Diktatoren der Neuzeit geschehen ist, erlangten eben solche Begriffe wie Tyrann und Diktator einen negativ besetzten Klang bzw. eine solche Bedeutung (und sind daher auch nur in dieser Aussageabsicht zu verwenden). Handelt es sich um geschichtlich-politische Vorgänge der Antike, kann daher aber nicht von vornherein von einer gewaltsamen und unrechten Herrschaft ausgegangen werden.


Erni Offline



Beiträge: 777

07.01.2007 13:40
#124 Die Zeit nach Schröpf wird grausam ! antworten

Angenommen Schröpf ist nicht mehr OB, egal ob gleich oder in 13 Monaten, was macht:

Der neue Tag
Das Forum
Die Stadträte
Die CSU
Die SPD
Die Günen/Freien
Die Verwaltung

Sicher ist, es gibt auch ein Leben in dieser Stadt NACH Schröpf. Sind wir und die o.g. Meinungsmacher darauf vorbereitet?

ICH GLAUBE NICHT. Der Schröpf Skandal überdeckt doch nur (im Moment) die Probleme der Meinungsmacher,der Parteienund der Verwaltung
Das Forum ist da nicht gemeint, ich hoffe das gibt es auch noch nach Schröpf.

Man wird schnell nostalgisch von alten Zeiten reden, wo die Welt in Feindbilder geordnet war und man Untätigkeit und Unfähigkeit mit "Schröpfskandalen" übertünchen konnte.


aral Offline



Beiträge: 318

07.01.2007 13:40
#125 RE: Missverständnisse antworten

@Fred

zu deiner Frage

Zitat von Fred
Hallo aral
stimmt das wirklich, dass 1/3 der Sach-und Geldspenden direkt in die Tasche von Frau
Schröpf flossen?
Dieser Betrag ging dann nicht an die Bedürftigen?


Ich hatte folgenden Beitrag gelesen:

Seite 6, Datum 6.1.2007 um 19Uhr 57 in diesem Thread

"die Gesamtsumme wurde mal im Zusammenhang mit den bislang gesamt erbrachten Spenden genannt! Die Summen sind ja auch nicht unbedingt ausschlagggebend! Wie kommst Du zu der Aussage daß "den Spendern nicht bekannt war, daß Frau Schröpf rund 1/3 behalten durfte"? Wenn das so wäre, gibt es nur den Spender, welcher das bestimmen könnte!"

Hierauf habe ich geantwortet, dass der 1/3 Abzug nicht allen Spendern bekannt sei.
Zumindest mir nicht.

Ich hatte geglaubt eine gute Sache zu Unterstützen und bin wegen den Unkostenabzug enttäuscht. Und wusste auch nicht, dass nur 2/3 der Spende ankommt.



Frodo Offline




Beiträge: 96

07.01.2007 14:22
#126 RE: Missverständnisse antworten

Hallo Erni

Du hast was vergessen

1. Seegewiß
2. Höher
3. Leupold

Also falls Schröpf sofort geht, gibt es in einigen Monaten Neuwahlen.

Die CSU wird im März die Delegierten wählen, diese Truppe wählt den OB Kandidaten

Die SPD hat den Seegewiß und der hat selbst noch keine Ahnung und natürlich auch kein Konzept.

Ich will nur sagen, ihr in Weiden sollt etwas wählen (Konzept + OB)und es gibt noch nichts oder wird dann schnell zusammengeschustert

Seit mal froh dass Schröpf noch im Amt ist. Da haben die noch etwas Zeit zum nachdenken.

Armes Weiden, erst der Skandal und anschl. das dunkle Loch

Irlwin Offline



Beiträge: 551

07.01.2007 23:21
#127 RE: Die Zeit nach Schröpf wird grausam ! antworten

Erni ich denke, die Stadträte sind im Moment wie gelämt, die drehen sich um sich selbst.

Irgendwann hoffe, ich, beruhigt sich alles und die packen dann an, schaffen Kreisverkehr,

schönere Zufahrtsstraßen, beseitigen Bauruinen, bringen einen mittelalterlichen

Weihnachtsmarkt hinters Rathaus,

und sie sorgen dafür, dass wir unseren Müll nicht kilometerweit durch Weiden kutschieren

müssen.

antenne Offline



Beiträge: 120

08.01.2007 10:56
#128 RE: Missverständnisse antworten

Hallo geschröpft,

als Hellseher bist Du miserabel. Auch Deine Antworten auf sachliche Argumente taugen nicht viel mehr. Für eine neue Liste braucht man nicht viel Geld, aber Engagement und Mumm.

Also weine ruhig weiter und warte, bis andere etwas ändern.

fairplay Offline



Beiträge: 325

22.01.2007 22:29
#129 RE: Missverständnisse antworten

Zitat Ramasuri Internet-Nachrichten:

"Weidens Oberbürgermeister Hans Schröpf will sich wie geplant morgen einen Gesundheitscheck unterziehen. Das Ergebnis der Untersuchung soll über die politische Zukunft Schröpfs entscheiden".

Hallo? Geht's noch? Welche POLITISCHE ZUKUNFT?

Hans Offline



Beiträge: 490

23.01.2007 00:06
#130 RE: Missverständnisse antworten

Ein Arzt soll über die politische Zukunft Schröpfs entscheiden?

Die CSU Mitglieder vom Rehbühl haben doch schon darüber entschieden.

Der Rest traut sich (noch) nicht.

Diogenes Offline



Beiträge: 32

18.03.2007 17:09
#131 RE: Missverständnisse antworten

Weiß eigentlich jemand, wo der Dienst-Mercedes des OB hingekommen ist?
Kürzlich habe ich ihn mit einem ähnlichen Gefährt gesehen, könnte das gleiche Modell sein, allerdings mit Privatnummer, WEN E ?

fairplay Offline



Beiträge: 325

18.03.2007 17:16
#132 RE: Missverständnisse antworten

@ Diogenes
Vielleicht hat ihn Herr Schröpf für ein paar Euro (Buchwert) privat gekauft? Da müsste man aber dann glatt mal nachschauen, ob er nicht vorher - auf Kosten der Stadt (also uns) - nochmal "runderneuert" wurde! ;-)
Aber da wird sich - falls Herr Schröpf ihn überhaupt gekauft hat - der Vorsitzende des Rechnungsprüfungsauschusses bestimmt drum kümmern. Herr Hubmann und Herr Höher werden Herrn Hofmann dabei sicherlich auch tatkäftig unterstützen.

steinbeisser Offline



Beiträge: 411

18.03.2007 17:29
#133 RE: Missverständnisse antworten

herr schell hat in der letzten stadtratssitzung auch die dienstwagenproblematik angesprochen (siehe OTV-bericht)
wo er nur diese erkenntnis her hat
ich begrüße sie recht herzlich hier im forum herr schell
natürlich auch alle anderen stadträte, die sich hier ihre ideen abholen

fairplay Offline



Beiträge: 325

18.03.2007 17:45
#134 RE: Missverständnisse antworten

Manche Damen und Herren Stadträte stehen halt dem Forum doch etwas offener gegenüber, als unsere "Stadttragende Partei". Mag es daran liegen, dass die vom Forum nichts zu befürchten haben? Selbst wenn auch mancher Schmarrn drinsteht, einige Anregungen kann man sich für die Arbeit "....zum Wohle der Stadt und ihrer Bürgerinnen und Bürger...." schon holen. Dazu gibt es - nachgewiesen - absolut zeitnahe Insiderinformationen, direkt aus dem Zentrum der (Ohn-)Macht, sprich dem Rathaus. Und das alles kostenlos - ohne Spenden und Gegenleistungen!

steinbeisser Offline



Beiträge: 411

18.03.2007 18:06
#135 RE: Missverständnisse antworten

und wenn man als stadtrat nicht hier im forum ist, weiß man ja gar nicht mehr, was in weiden los ist.
das war für die CSU-stadträte auch eine neue situation- da kommen sie spätabends, völlig geschafft von der fraktionssitzung nachhause und ihre ehefrauen wissen schon was bei der sitzung los war
forumleser sind halt der klügere teil der stadt

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